Der Prototyp eines Elektrozuges für den Regionalverkehr, hergestellt von der Firma Končar – Električna vozila d.d. (kroatisch für: Elektrofahrzeuge AG). Der im Jahr 1921 gegründete Betrieb beschäftigt heute rund 4.000 Arbeitnehmer. Der Jahresumsatz beträgt rund 320 Millionen Euro, wobei mehr als die Hälfte des Umsatzes durch den Export bewältigt wird.

UN-Beitrittsfeier Kroatiens auf dem Hauptplatz in Zagreb am 24. Mai 1992 nach der Rückkehr des Präsidenten Tuđman aus New York. Kroatien erklärte seine Unabhängigkeit am 25. Juni 1991 und bestätigte sie nach Ablauf des Moratoriums am 8. Oktober 1991. Am 15. Januar 1992 wurde Kroatien international anerkannt.

Kroatische Auswanderer auf einem Schiff nach Kanada im Jahr 1923. Den Schätzungen zufolge umfasst die kroatische Diaspora, von Europa, über Nord- und Südamerika bis Australien, mehr als zweieinhalb Millionen Menschen.

Im Jahr 1990 zählte Kroatien, neben Slowenien und Tschechien, zu den höchst entwickelten Transitionsländern Mitteleuropas. Seine wirtschaftliche Entwicklung wurde aber durch erhebliche, auf insgesamt 37,1 Milliarden US-Dollar geschätzte Kriegsschäden beeinträchtigt, die sowohl die wirtschaftliche Transition als auch die Privatisierungsprozesse erschwerten. Erst im Jahr 2004 konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus der Vorkriegszeit eingeholt werden. Das aktuelle BIP pro Einwohner beträgt 61% des EU-Durchschnitts (2012). Im Jahr 1994 wurde die Nationalwährung Kuna eingeführt.

Die Kroaten führten die glagolitische Typographie schon zu jener Zeit ein, als der Buchdruck in Europa seine allerersten Anfänge verzeichnen durfte, d.h. im 15. Jahrhundert, als fünf glagolitische Inkunabeln gedruckt wurden. Das Missale nach dem Gesetz des Römischen Hofes, in kroatischer Glagoliza und in der kroatischen altkirchenslawischen Sprache verfasst, wurde am 22. Februar 1483 gedruckt, nur 28 Jahre nach der Gutenberg-Bibel. Gleichzeitig ist dies das erste liturgische Buch für die Messfeier nach dem Römischen Ritus, das nicht in lateinischer Schrift gedruckt wurde. Die Perfektion bei der Gestaltung von Buchstaben und die Satz- und Druckschönheit heben das Werk zu einem absoluten Meisterwerk der Typografie hervor.

Private und öffentliche Unternehmen

Im Laufe des Jahres 2012 erzielten die 1000 größten kroatischen Unternehmen einen Gesamt­umsatz von 428 Milliarden Kuna (57 Milliarden Euro), bzw., einen Gewinn von 17 Milliarden Kuna ...

Musik

Die Koexistenz zweier Arten von Interpretationspraxen in der kroatischen Kirchenmusik ist ein einzigartiges Phänomen im kulturellen Kontext des mittelalterlichen Europas: neben dem gregorianischen Gesang (bewahrt wurden die Kodizes in...

Verfassung

Das kroatische Parlament (Sabor) verabschiedete am 22. Dezember 1990 die Verfassung der Republik Kroatien, allgemein bekannt als „Weihnachtsverfassung“. Die  Änderungs- und Zusatzvorschläge zu dieser Verfassung wurden vom Parlament in den Jahren  1997 ...

Demografischer Wandel

Mit einer Bevölkerungsdichte von 76 Einwohnern/km² ist Kroatien eines der dünner besiedelten europäischen Länder, wie Norwegen, Finnland, Schweden Estland, Lettland, Litauen, Irland und Bulgarien....

Verkehrsadern

Als adriatisches sowie mitteleuropäisches Land und zudem Donauland genießt Kroatien eine vorteilhafte geografische Verkehrslage. Folglich durchqueren Kroatien einige paneuropäische Verkehrskorridore und ihre...

Diaspora

Kroatien gehört zu den europäischen Ländern mit der am stärksten ausgeprägten und längsten Auswanderung. Die erste große Auswanderungswelle begann bereits im 15. Jahrhundert und wurde durch die osmanische Bedrohung aus dem Südosten ...

Geschützte Natur

Eine große Anzahl von Naturschutzgebieten und -phänomenen zeigt, dass Kroatien ein Land von außergewöhnlichen, vielfältigen und relativ gut bewahrten Naturschönheiten ist, unter denen manche, wie die Plitvicer Seen, in der ganzen ...

Kroatien in Kürze

Auf der zeitgenössischen internationalen politischen Szene ist Kroatien seit seiner staatlichen Verselbstständigung von der jugoslawischen Föderation präsent, also lediglich etwas länger als zwei Jahrzehnte. Was aber seine Geschichte und Kultur...