Bibliothek der Philosophischen Fakultät der Universität Zagreb. Im akademischen Jahr 2011/2012 waren an den Hochschuleinrichtungen 152.857 Studierende immatrikuliert, 36.448 Studierende machten ihr Diplom. Im Jahr 2011 promovierten insgesamt 1.072 Doktoranden, 1.229 Postgraduierte schlossen entweder ihre Postgraduierten-Aufbaustudien ab oder erwarben den Titel "universitäre Spezialisten".

Der Prototyp eines Elektrozuges für den Regionalverkehr, hergestellt von der Firma Končar – Električna vozila d.d. (kroatisch für: Elektrofahrzeuge AG). Der im Jahr 1921 gegründete Betrieb beschäftigt heute rund 4.000 Arbeitnehmer. Der Jahresumsatz beträgt rund 320 Millionen Euro, wobei mehr als die Hälfte des Umsatzes durch den Export bewältigt wird.

Rund 60 Prozent der Bevölkerung Kroatiens leben in den Städten, jeder vierte Einwohner lebt in einer der vier größten Städte Kroatiens (Zagreb, Split, Rijeka und Osijek).

Das römische Amphitheater in Pula, die namhafte Arena, erbaut im 1. Jahrhundert n. Chr., das sechstgrößte seiner Art im ganzen Römischen Reich konnte 25.000 Besucher aufnehmen. Heute ist das Amphitheater Austragungsort großer spektakulärer Kultur- und Sportveranstaltungen.

Die Kroaten führten die glagolitische Typographie schon zu jener Zeit ein, als der Buchdruck in Europa seine allerersten Anfänge verzeichnen durfte, d.h. im 15. Jahrhundert, als fünf glagolitische Inkunabeln gedruckt wurden. Das Missale nach dem Gesetz des Römischen Hofes, in kroatischer Glagoliza und in der kroatischen altkirchenslawischen Sprache verfasst, wurde am 22. Februar 1483 gedruckt, nur 28 Jahre nach der Gutenberg-Bibel. Gleichzeitig ist dies das erste liturgische Buch für die Messfeier nach dem Römischen Ritus, das nicht in lateinischer Schrift gedruckt wurde. Die Perfektion bei der Gestaltung von Buchstaben und die Satz- und Druckschönheit heben das Werk zu einem absoluten Meisterwerk der Typografie hervor.

Geschützte Natur

Eine große Anzahl von Naturschutzgebieten und -phänomenen zeigt, dass Kroatien ein Land von außergewöhnlichen, vielfältigen und relativ gut bewahrten Naturschönheiten ist, unter denen manche, wie die Plitvicer Seen, in der ganzen ...

Bildungssystem

Die Anfänge des Schul- und Bildungswesens auf dem Gebiet Kroatiens reichen zurück bis ins 10. Jahrhundert und waren bis zum 18. Jahrhundert eng an Kirche und Klerus gebunden. Eine systematische Ausbildung des Volkes begann während der ...

Musik

Die Koexistenz zweier Arten von Interpretationspraxen in der kroatischen Kirchenmusik ist ein einzigartiges Phänomen im kulturellen Kontext des mittelalterlichen Europas: neben dem gregorianischen Gesang (bewahrt wurden die Kodizes in...

Diaspora

Kroatien gehört zu den europäischen Ländern mit der am stärksten ausgeprägten und längsten Auswanderung. Die erste große Auswanderungswelle begann bereits im 15. Jahrhundert und wurde durch die osmanische Bedrohung aus dem Südosten ...

Kroatien in Personalunion mit Ungarn

Nach dem Tod des letzten Angehörigen der Trpimirović-Dynastie, König Stjepan II., brach in Kroatien ein Erbfolgekrieg aus. Dieser endete im Jahr 1102 mit der Wahl des ungarischen Königs ...

Sprache

Die kroatische Sprache gehört zur Gruppe der südslawischen Sprachen. Sie ist die Amtssprache der Republik Kroatien und wird ebenfalls von den Kroaten in Bosnien und Herzegowina, Serbien (Vojvodina), Montenegro (Bucht von Kotor), Österreich ...

Theater und Ballett

Wie in den übrigen Ländern der westlichen Zivilisation gehen auch in Kroatien die Anfänge des Theaterlebens auf liturgische Dramen in lateinischer Sprache zurück. Allerdings erschien das weltliche Theater schon Anfang des 14. Jahrhunderts in ...

Kroatien in Kürze

Auf der zeitgenössischen internationalen politischen Szene ist Kroatien seit seiner staatlichen Verselbstständigung von der jugoslawischen Föderation präsent, also lediglich etwas länger als zwei Jahrzehnte. Was aber seine Geschichte und Kultur...